Bandradar, heute in der Weltraum-Edition: Tending to huey

Fans von Kultautor Douglas Adams waren schon immer etwas unkonventioneller, vorlauter, gewagter. Das sind eigentlich genau die Eigenschaften, die auf die junge Band TENDING TO HUEY aus Würzburg zutreffen.

Ihre Verehrung dem “Per Anhalter durch die Galaxis“-Gesamtwerk gegenüber drücken sie auch mit Ihrem Debütalbum aus. Das kommt nämlich nicht nur mit artsy-spacigem Cover daher, sondern auch mit dem gewagten Namen BETEIGEUZE (seines Zeichens ein Name eines Sternes im Sternbild Orion und den meisten aus dem vermeintlichen Lieblingsroman bekannt). Damit riskieren TENDING TO HUEY nicht nur, von aller Welt falsch geschrieben zu werden, sondern auch vorm ersten Hörkontakt in die Science-Fiction-Nerd-Schublade gesteckt zu werden.

Ich hab mich von diesen Vorzeichen allerdings nicht schrecken lassen und stürzte mich ins klangliche Universum der drei Unterfranken. Eintrag ins Logbuch hierzu: Im ersten Moment mag der Gedanke aufkommen: “Huh, die haben mit der Genre-Wahl “Experimentell” bei MYSPACE nicht übertrieben!”. Bei näherer Betrachtung allerdings tuen sich musikalische Abgründe auf, allerdings im positiven Sinne: Frech bedienen sich TENDING TO HUEY auf ihrem ersten Album verschiedenster Stilmittel und Musikrichtungen – und zeigen, dass melancholischer Indie, Shoegaze, Pop, Rock, Elektro-Elemente, Achzigersounds und sogar Screamcore durchaus ein hübsches und stimmiges Gesamtbild ergeben können.

Irre, aber gut. Ich sag doch. Diese Douglas-Adams-Fans. Ts ts ts. Und jetzt beam mich hoch, Scotty.

Die Indie Blogger Bewertung: 6/10 Punkte.

P.S.:  Das Album gibt es auf www.tendingtohuey.de zu kaufen

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