Dumme Jungs

Dumme Jungs – OMGITM Supermix Mai 2011

 

Da die Mai-Ausgabe der großartigen OMGITM Supermix Serie bei mir jetzt schon seit Monaten auf Dauerrotation läuft, scheint es für mich höchste Zeit mal hochoffiziell eine Lanze für die genialen Protagonisten desselbigen zu treffen, den Dummen Jungs.

 Die beiden Berliner David Bwoooi und Senior Carlos sind auf Techno Changed My Life gesignt, dem Label, das vielen vor allem durch die Atzen ein Begriff sein dürfte. Der geneigte Electrohead sollte sich davon aber auf keinen Fall abschrecken lassen, denn die Jungs sind die absoluten Up & Comer in der Sparte Metalectro, Maximal oder wie auch immer man den Wahnsinn nennen will, den Artists wie die Dummen Jungs, Cyberpunkers oder Haezer vom Stapel lassen.

Die Berliner haben sich mittlerweile eine massive Reputation in der Szene erarbeitet und sind in den letzten 1-2 Jahren vom absoluten Insidertip zu von Kollegen und Fans gleichermaßen gefeierten Protagonisten des Genres aufgestiegen.

Ich bin das erste Mal auf sie aufmerksam geworden als ich mir im Herbst letzten Jahres ihren damals ersten Supermix durchgehört habe und von Anfang an völlig begeistert war. Seitdem hat mich das Phänomen Dumme Jungs nicht mehr losgelassen. Zwischen damals und heute stehen unter anderem Remixe und Kollaborationen für und mit Steve Aoki, LMFAO & Lil‘ Jon (die den Dumme Jungs Remix ihrer Single „Shots“ teils sogar live spielen), F.O.O.L oder auch Jan Delay und Kool Savas, sowie der massive Dancefloorkiller „Daylight“.

Egal ob eigene Produktion oder Remix (egal wie dick das Original schon ist, ein Remix der Jungs fügt jedem Track nochmal Extra-Punch hinzu) der Dumme Jungs Sound sorgt immer sofort für geisteskrankes Headbangen und aggressives Fist-Bumping.

Nun aber zum eigentlichen Thema: ihrem Supermix. Wer den letztjährigen Supermix der Berliner bereits kannte, dürfte an den Neuen wohl übertrieben hohe Erwartungen gehabt haben und……wurde dann auch in keinster Weise enttäuscht. Charakteristisch ist ihre absolut geisteskranke Art zu mischen und die extreme Trackfrequenz mit der man als Zuhörer durch den Mix gejagt wird. Wo andere Artists gute 20 Tracks abspulen, pumpen die beiden menschlichen Partyabrissbirnen 37 (!) Tracks in 60 Minuten durch den Äther. Keine Zeit zum Verschnaufen also und erst Recht keine Zeit sich auch nur von einem einzigen Track gelangweilt zu zeigen. Die Tracklist fährt alle ernstzunehmenden Banger der Stunde auf, wie etwa Your Ol‘ Lady’s „Nightmare“, Blatta & Inesha’s „Basso Grasso“, Laidback Luke & Steve Aoki’s „Turbulence“, Felix Cartal’s „The Joker“ oder das unvermeidliche „Fuck the System“ von den Cyberpunkers, um nur einige zu nennen. Dazu kommt noch eine Reihe von wahnwitzigen Remixen der Jungs, wie etwa F.O.O.L „Invasion“, Owl Vision „Black Death“ oder mein persönlicher Favorit „Racecar“ von Zpyz.

Wer die Möglichkeit hat die zwei Berliner mal live zu sehen, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen. Wer dies nicht hat, sollte sich schleunigst mal ihre Soundcloud Seite zu Gemüte führen. Kürzlich waren die beiden sogar in Südafrika an Seite von Double Adapter unterwegs. Ansonsten bleibt mir nur noch ein Zitat: „We don’t know where we went last night and we hate hate hate the DAYLIGHT!”.

DUMME JUNGS OMGITM SUPERMIX MAY by Dumme Jungs

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