Author Archives: Sasa S.

Coversongs you’ve never expected. Folge 8: Chromatics

Chromatic’s neues Album “Kill for love” ist großartig. STOP. Die meisten kennen diese Band wohl durch den Soundtrack zum Film “Drive”. STOP. Jetzt haben sie auch noch diese tolle Coverversion von “Ceremony” gemacht. STOP. Im Original von New Order bzw. Joy Division. STOP.

Mehr Infos zu New Order und Joy Division: hier. STOP.

PVT – Shiver

 PVT   Shiver

Gestern schickte mir ein befreundeter Musiker aus England (über dessen Band ich hier auch schon berichtet habe, welche sich wiederum auflöste und eine neue Band gegründet wurde, die sich ebenfalls auflöste) abends eine kurze Nachricht:

“Hello. Just quickly before I sleep… You heard the first 2 tracks off the new PVT album? So. Good.”

Ich musste dies leider verneinen und zu meiner Schande gestehen, dass ich mich mit PVT (ehemals: Pivot) noch gar nicht beschäftigt hatte. Bisher. Beide neuen Tracks habe ich mir allerdings gleich reingezogen – und besonders “Shiver” hat mich in meiner melancholischen “Es ist Winter in Berlin und ich habe eine verdammte Fernbeziehung”-Gemütslage abgeholt.

Zur Band: Die Mitglieder von PVT stammen aus Australien und England, sind zu dritt und musizieren seit 1999 zusammen. Die beiden neuen Singles entstanden bei der Arbeit an PVT’s vierten Studioalbum. Im Dezember sind sie zusammen mit Gotye als dessen Vorband in Australien auf Tour. Bei uns hoffentlich auch bald – ohne Gotye.

Ist das hier nicht die beste Tracklist, die es gibt?

Ich weiß ja nicht, ob ihr Spotify benutzt – ich schon. Spotify ist richtig super, auch wenn die Marketing-Strategie, es erst kostenlos zu machen und nach einigen Monaten, wenn ihr schon richtig angefixt seid und viele Playlists erstellt habt, eine monatliche Gebühr zu erheben.
Klar könnt ihr noch 10 Stunden pro Woche hören, aber für einen heavy user wie mich ist das viel zu wenig. Darum habe ich mich hinreissen lassen und ein Abo abgeschlossen – statt regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Aber am Ende des Tages zählt doch Musikwissen eh mehr als ein dicker Hintern, oder?

Wie auch immer, Spotify ist nicht nur toll, um selbst Playlists zu erstellen, sondern auch, um tolle zu finden. Gerade selbst zusammengekramte Film-Soundtracks machen mich besonders glücklich. Neulich habe ich diese Liste entdeckt – sie gehört zu einer meiner Lieblings-Dokus “Synth Britannia”, die von BBC produziert wurde und sich mit den Anfängen des Synth-Pops beschäftigt. Die Tracks in der Liste sind sogar in der richtigen Reihenfolge!

Ich empfehle: erst “Synth Britannia” ansehen (Google ist dein Freund), dann den Soundtrack hören – immer und immer wieder.

James Yuill ist großartig. Nun gebt ihm all euer Geld!

 James Yuill ist großartig. Nun gebt ihm all euer Geld!

James Yuill, seines Zeichens maßgeblich verantwortlich für den Hype um die Folktronica-Bewegung Mitte der 2000er, hat was vor. Und zwar ein neues Album produzieren.

Das freut uns Fans, da wir seit 2010 stark auf Entzug waren: Das  letzte Lebenszeichen als physischer Datenträger war das Album “Movement in a storm“, James Yuill selbst war zwar durchaus auf Tour und trat auch als DJ auf (vor allem in Großbritannien). Jedoch veröffentlichte er keine neuen Songs.

Nun versucht er sich – wie schon so mancher Musiker vor ihm – mit Crowdfunding. Und da wir ihn alle so sehr lieben, sollten wir ihm so viele Scheine in den imaginären Ausschnitt stecken, bis der gute Junge genug Geld hat, um sich ins Studio zu begeben und weiterhin geniale Tracks zu produzieren. Und zwar hier.

Hier nochmal zur Erinnerung einer seiner größen Hits:

in diesem Video (das stark an “the office” erinnert), erklärt und James seine Idee. Verdammt, er ist auch noch lustig!

Manual Kant – Die aschfahlen Mädchen

2. Bierbank SemiSW 1024x622 300x182 Manual Kant   Die aschfahlen Mädchen
Mit deutschsprachigen Liedern ist das bei mir immer so ne Sache. Da ich in meinem Büroalltag viel Radio als Hintergrundbeschallung nutze (nicht irgendwas, sondern schön brav FluxFM, wie es sich für eine musikinteressierte Göre wie mich gehört), höre ich häufig bei deutschen Texten weg und denke mir: “nicht schon wieder was von Thees Uhlmann und Konsorten.”
Dieses Mal musste ich aber aufhorchen, ich glaube es war bei dem “uh-huuu.” Eine deutsche, fast schon bluesige Indie-Rock-Ballade mit ehrlichen Lyrics über gefährlich-traurige  Hipster-Girls .
Zur Band: Manual Kant kommen aus Bayern, genauer aus Landshut. Dieses Schicksal teilen sie mit Frittenbude, die ebenfalls der niederbayerischen Stadt entstammen.
Das Label hingegen (Richard Mohlmann Records) teilen sich Manual Kant mit  Ghost of Tom Joad. Noch ne vielversprechende deutsche Band. Kann ja dementsprechend nur gut werden die Karriere.

Die Indie-Blogger vergeben 9/10 Punkten