Monthly Archives: Januar 2011

YKEL – DJ Radar

An alle Clubs da draußen: Ihr seid auf der Suche nach Electro DJs? Wir haben die Antwort. Das DJ Duo “YKEL” ( das Kürzel ist eine Kombination der Nachnamen der beiden Jungs – Michael Weicker und Christian Kellner ) steht für feinsten Electro. Dass die Jungs in ihren Mixtapes nicht nur die neuesten Trends der Electro Szene verbasteln, sondern dabei auch noch den latesten Indie-Shit berücksichtigen sei nur am Rande erwähnt, denn die Sounds von YKEL machen schlicht und ergreifend Spaß. Durch ihre Mixtapes sind YKEL außerdem inzwischen so etwas wie residents im Monza Club Frankfurt geworden.

Ihr aktuelles Mixtape gibt es in voller Länge hier zu hören:

YKEL – WeickerKellner – Mixtape Mai 2010 by YKEL3

Die Indie-Blogger Bewertung: 9/10 Punkte.

Sollte es in Zukunft eine Indie-Blogger – Party geben: Jungs – wir würden euch buchen ;-). Hier gehts zur YKEL Page.

NACHTRAG: Wer YKEL gerne live erleben möchte – die beiden legen am 19.02.2011 mit Toxic Avenger auf.

Kimono Kops – Trümmerrrn

Baby, zieh deine Tanzschuhe an und lass ein bisschen Kimono Kops in dein Leben!

Mit angenehmen 80er Jahre Klängen, begleitet vom Neue Deutsche Welle – Charme, gebastelt von dem bremer Duo, lässt dich ein eisiger Sonntag wie dieser kalt.

Auch wenn es die Single „Trümmerrrn“ schon ein Weilchen gibt, darf sie nicht unbemerkt an euch vorbeiziehen und deshalb muss ich sie euch einfach präsentieren.

Lust auf mehr? Die Debut LP „Phantom Load“ ist aktuell auf iTunes zum Download bereit. Viel Spaß beim Tanzen!

9/10

Bunny Lake – Army Of Lovers

Das Wiener Duo Bunny Lake hat gestern einen weiteren Song aus ihrem Album „The Beautiful Fall“ nachgelegt und damit wieder voll ins Schwarze getroffen.

Vor allem die Top Remixe haben es mir schwer angetan! JBAG, die sich oft mit der Crew von Kitsuné die Zeit vertreiben, mischen kräftig mit. Auch der Schweizer Musiker Seelenluft, der schon mit „Manila“ einen Volltreffer in meine Ohren gelandet hat (wer es nicht kennt, unbedingt reinhören!), schafft einen atmosphärisch eher ruhigeren Remix  der Single „Army of Lovers“.

Bunny Lake ‘Army Of Lovers (JBAG’s hot pop remix)’ by JBAG London

Für alle, die mehr wollen und im wunderschönen Wien beheimatet sind: am 04. Februar könnt ihr euch vom Bunny Lake-Sound auf der „Army of Lovers – Releaseparty“ in der Pratersauna betören lassen.

Die Indie-Blogger Bewertung: 7/10 Punkte.

Hercules and love affair – blue songs

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Mit “Blind” spielte sich Hercules and Love Affair 2008 durch nahezu alle Indie-Schuppen der Welt. Man munkelt sogar, dass der Mainstream durch den Song erreicht wurde und auch beim Musik-Pöbel auf Akzeptanz gestossen ist. Wer sich nicht erinnern kann – bitteschön:

Jetzt veröffentlichen Hercules and love affair ihr lang erwartetes zweites Album und der Druck war enorm.  Andy Butler – der kreative Kopf hinter Hercules and Love Affair – kann jedoch beruhigt sein.  Denn mit Shaun Wright und Kele von Bloc Party als Vocals wurde das Album zu einem echten Kracher.
Netterweise gibt es auf dem Soundcloud Profil des Release-Labels moshi moshi das ganze Album kostenlos zum durchhören. Viel Spaß:

Die Indie-Blogger Bewertung: 8/10 Punkte.

Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Fright Night

Ist doch eigentlich gemein: da bedienen sich US-amerikanische Bands wie Coco Rosie oder Animal Collective eigentlich längst ausgestorbener Musikrichtungen wie Folk oder dem Psychedelic-Rock der LSD-getränkten 70er und 80er und was ist? Keiner dankt es ihnen. Im Gegenteil, statt Anerkennung erhalten sie einen wenig schmeichelhaften Namen: “Weird America”-Bewegung. Dabei haben die seltsamen Amis mittlerweile zahlreiche Vertreter, darunter auch Vampire Weekend, und nicht minder wenige Fans.
Einer, der dem Namen leider durchaus gerecht wird, ist der exzentrische Ariel Pink. Nach Kollaborationen mit Holy Ghost konnte er sich Ende letzten Jahres mit seiner Band Ariel Pink’s Haunted Graffiti auch bei einer breiteren Hörerschaft Gehör verschaffen – und zwar mit der Single “Round and Round”. Die wurde im Unterschied zu seinen sonstigen Lo-Fi-Produktionen (die er zum Großteil selbst bei sich zu Hause aufnimmt, und das hört man auch) unter dem Label 4AD (The Big Pink, Bon Iver) hochproduziert. Mit der Klangqualität kam der Erfolg. Doch eigentlich lieben Ariel Pink’s Anhänger den mupfeligen Sound. Sein Fanboy Mark Ronson sagte in der Januar-Ausgabe der “Hype Machine-Radio Show”, grade in der heutigen Zeit, in der es beinahe jedem ermöglicht wird, perfekten Klang zu produzieren, sei jemand wie Ariel Pink’s Haunted Graffiti eine willkommene Abwechslung.

Das finden auch die Indie-Blogger. Und vergeben deshalb: 8/10 Punkten.

P.S.: Wenn auch etwas schwer verständlich, ruhig auch mal die Texte beachten. Die sind herrlich “weird” icon smile Ariel Pinks Haunted Graffiti   Fright Night