Monthly Archives: Mai 2011

Daniel Haaksman – Rambazamba

daniel haaksman Daniel Haaksman   Rambazamba

Der Man Recordings Labelchef Daniel Haaksman haut mal wieder ne superfreshe Scheibe raus! Dieses Mal handelt es sich aber endlich um eine LP!

„Rambazamba“ heißt das Baby und dementsprechend klingen auch die Tracks. Ganze 16 Stück davon sind auf der Platte zu finden, die am 16. Mai veröffentlicht wurde. Auf Haaksmans Debutalbum findet sich ein Mix aus House, Funk und Balkan. Ein elektronisches Feuerwerk, dass einen locker die ganze Nacht durchtanzen lässt. Und wenn man die Augen schließt und dem Brasilian Sound lauscht, dann fühlt man sich selbst ganz easy ins Paradis versetzt.

Daniel Haaksman “Rambazamba”-Album Teaser by Daniel Haaksman / Man Rec

Die erste Singleauskopplung ist “Rap Da Silva”. Die EP bietet nicht nur drei Remixe sondern auch noch den Bonustrack “The Bass That Ate Miami”, welcher wirklich wirklich hörenswert ist!

Daniel Haaksman – Rap Da Silva feat. Bani Silva by Daniel Haaksman / Man Rec

Digitalism feat. Julian Casablancas – Forrest Gump

musik1 2 300x201 Digitalism feat. Julian Casablancas   Forrest Gump

Bald, ja bald ist es so weit. Fans fiebern der Veröffentlichung des neuen Digitalism-Albums “I love you, Dude” (20.6.) entgegen. Nachdem die Single “Two Hearts” als offizielle Hymne des diesjährigen Melt!-Festivals zum Gratis-Download angeboten wird, ist hier nun die zweite Auskopplung. “Forrest Gump” wurde nicht nur nach einer uns allen bekannten Filmfigur benannt, die Single selbst entstand in Zusammenarbeit mit einem nicht minder prominenten Helden: Julian Casablancas, der Frontmann der Strokes. “Forrest Gump” klingt, wie man sich die Zusammenarbeit dieser doch sehr gegensätzlichen Musikprojekte vorstellt: Lässig, mit Schrammelgitarren und inbrünstigem Gesang, gepaart mit dem Drive und den langen Interludes eines Digitalism-Stückes. Was das Album noch alles bringen mag? Wir sind mehr als gespannt!

Forrest Gump by digitalism_official

Die Indie-Blogger vergeben 9/10 Punkten


Atari Teenage Riot – Blood in my Eyes

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Was haben MSTRKRFT, die Bloody Beetroots und Felix Cartal gemeinsam? Richtig! Sie sind allesamt – neben einer ganzen Armada anderer Electro A-Ligisten – auf DIM MAK Records gesignt, dem wohl umtriebigsten und renommiertesten Electro Label der Stunde.

Nun hat Labelchef Steve Aoki mal wieder hervorragenden Geschmack bewiesen und sich als neuestes Signing Atari Teenage Riot ins Boot geholt. Etwas älteren Freunden der Szene dürfte die Berliner Digital Hardcore Combo noch aus den 90ern bestens geläufig sein. Aoki selbst bezeichnet sie auf einem seiner letzten Mixes als ”one of the most thrashing bands of the nineties”.

Bevor Dim Mak den Release des neuen ATR Albums ”Is This Hyperreal?” (VÖ am 7.6.2011) bekannt gab, war die Gruppe fast 10 Jahre lang in der Versenkung verschwunden. Der neuen Single ”Blood in my Eyes” merkt man die lange Schaffenspause allerdings nicht an. Sie klingt frisch wie eh und je samt aggressivem Uptempo Beat und E-Gitarren. Abgerundet wird das Ganze durch die Kreisch-Vocals der Deutsch-Japanerin Nic Endo.

Wer das Trio live sehen will, hat dazu übrigens in Deutschland die Möglichkeit beim MELT Festival (16.7.) und beim Mera Luna Festival in Hildesheim (13./14.08.).

Atari Teenage Riot – Blood In My Eyes by Hypetrak

Gruff Rhys – Sensations in the dark

gruff rhys 300x168 Gruff Rhys   Sensations in the dark

Gruff Rhys, der vielen auch als Sänger der Super Furry Animals bekannt sein dürfte, ist scheinbar Fan blumiger Wortspiele: So heisst seine offizielle Website “The Gruffington Post”, das 2007 erschienene Album “Candylion” knüpft eine Verbindung zwischen der ähnlichen klingenden Blume und Süßigkeiten. Weniger blumig, dafür etwas mehr kinky geht es bei seiner aktuellen Single “Sensations in the dark” zu. Ziemlich funky und tanzbar kommt der Titel daher, fast ein bisschen ein Blödel-Lied mit einem witzigen Mising-Refrain. Könnte man sich auch durchaus gut als Karaoke-Song vorstellen. Ebenso, wie Gruff Rhys rein äußerlich ein Teil der Muppet Show sein könnte. Ob man mit ihm sensations in the dark erleben will, sei dahingestellt. Mittanzen ist aber auf jeden Fall drin!

Die Indie-Blogger vergeben: 8/10 Punkten!

Ford & Lopatin – Channel Pressure

http://www.youtube.com/watch?v=0i8ScfOnjLs

Joel Ford und Daniel Lopatin lernten sich bereits in der sechsten Klasse kennen und sind seitdem unzertrennlich durch die Musik verbunden. Jetzt haben sie unter dem Namen “Ford & Lopatin” ihr neues Album “Channel Pressure” veröffentlicht. Darin enthalten ist sehr viel, was sie vermutlich aus ihren Kindertagen mitgenommen haben… viel 80ziger und sogar etwas jazz.

Dass das Album etwas improvisiert daherkommt nimmt man ihnen nicht mal übel und bekommen daher von den indie bloggern:
7/10 Punkte.