Monthly Archives: Januar 2012

Balloon Pilot – Bandradar

Ballon Pilot zelebrieren Musik, mit der man der eigenen Melancholie ohne Sorge begegnen kann. Dabei tut die Seele beim Mondspaziergang einen großen Schritt für sich – und ausnahmsweise nur einen kleinen Schritt für die Menschheit.
Die Debut-CD von Ballloon Pilot überzeugt insgesamt durch unaufdringliche Arrangements, getragen von der Rhythmusgruppe Andreas Haberl (dr, bekannt auch als Schlagzeuger von the notwist) und Benny Schäfer (b), die sich bereits in der Jazzkombo „Max.Bab“ einen Namen gemacht haben. Die geschmackssicheren Instrumentalisten Radi Radojewski (git) und Tobias Koark-Haberl (keys, voc) prägen den Sound dieser neuen Formation rund um den Sänger, Songwriter und Kopf der Band: Matze Brustmann.

Im Ergebnis zeitlos schöne Songs, in denen der Geist von Elliot Smith weht.

“Balloon Pilot” ist eine interessante Band, die sich gut und gerne für “zwischendurch” eignet.

6/10 Punkte

The Maccabees – Given to the Wild

Das Album der “Maccabees” – “Given to the Wild” (und das Dritte Studioalbum der Maccabees) läuft bei mir aktuell in Dauerschleife. Das Album ist in England von 0 auf 1 – Daher mach ichs kurz:

10/10 Punkte

P.S.: Wer mehr über die Band wissen will… wofür gibt es sonst Wikipedia: The Maccabees

und hier noch die Tourdaten:

13.02.2012 München, Backstage Halle
14.02.2012 Wien, Flex
15.02.2012 Köln, Gebäude 9
16.02.2012 Hamburg, Uebel & Gefährlich
20.02.2012 Berlin, Festsaal Kreuzberg

Damien Jurado – Maraqopa

Nachdem Damien Jurado bereits an seinem letzten Album “Saint Bartlett” mit Richard Swift zusammen gearbeitet hat, ist sein Labelkollege ihm auch diesmal wieder behilflich gewesen und hat ihn bei den Aufnahmen zu “Maraqopa” unterstützt, und war als Produzent tätig. Dabei gehen die beiden mit dem wagemutigen Takt und dem neuen Sound, der schon auf “Saint Bartlett” zu hören war, diesmal noch etwas weiter. Auf “Maraqopa” lässt Jurado den Blick weiter schweifen, die Abläufe sind dynamischer; so hat sich Damien Jurado bis jetzt noch nicht gezeigt. Nach seiner 15jährigen Karriere blüht der Musiker aus Seattle weiter auf. Und so sind Jurado und Swift mittlerweile nicht nur vertraute Kollaborateure, sie inspirieren sich auch gegenseitig und werden zu einsamen Wölfen im Schafspelz in der amerikanischen Songschreiberlandschaft.

Heraus kommen dabei wunderbare Songs, wie zum Beispiel “Nothing Is The News”, der Opener des Albums, der mit einem schrammeligen Desert-Blues beginnt und dann plötzlich aufbricht, um zu einer Eddie Hazel-mäßigen Session zu werden.

Damien Jurado veröffentlicht sein neues Album “Maraqopa” am 24.02.2012 und kommt direkt im März damit auf Tour, nachdem er Ende Januar noch kurz einen Abstecher nach Köln macht.
Die kompletten Tourdaten sind folgende:

28.01.2012 Köln – King Georg
01.03.2012 Hamburg – Astra Stube
07.03.2012 Berlin – Comet Club
08.03.2012 Leipzig – UT Connewitz
09.03.2012 Schorndorf – Manufaktur
27.03.2012 Freiburg – White Rabbit

Das Album würde optimal zu jedem Quentin Tarantino Film passen und erhält daher
7/10 Punkte

Metronomy – She Wants (Javi Redondo & Carreno is LB Re-Edit)

Am Mittwoch war ich auf der Keinemusik Labelnacht im Watergate um in meinen Geburtstag reinzufeiern. Adam Port, Rampa und die anderen Jungs vom Label haben mit ihren Leuten hinterm Mixer genauso genauso gefeiert wie die Menschen auf der Tanzfläche. Bei mir ist vor allem der Javi Redondo & Carreno Edit von Metronomys “She Wants” hängen geblieben. Bei der Anlage im Watergate ein sehr intensiver Track – morgens im Bett konnte ich nicht einschlafen weil die Baseline alle 10 Sekunden durch meinen Kopf wummerte.

Der Track scheint zur Zeit regelmäßig in Adams Sets aufzutauchen, deswegen geht zu einem seiner Auftritte:

4.2. Hannover, Weidendamm
8.2. Berlin, Tresor
17.2. Kiel, Luna

Metronomy – She Wants – Javi Redondo & Carreno is LB Re-Edit by Javi Redondo

Woodkid – Iron EP

Über Woodkid haben wir im Zuge eines Adele Covers bereits schon einmal berichtet. Woodkid ist das Projekt von Yoann Lemoine, dem ich an dieser Stelle für sein außerordentliches Können meinen Dank aussprechen muss.

Denn nicht nur der Sound von Woodkid, sondern auch die cineastische Leistung in der ersten Single “Iron” ist nicht nur brillant, sondern atemberaubend.

Für die EP “Iron”, Woodkid und Yoann Lemoine gibt es daher an dieser Stelle hochverdiente
10/10 Punkte