Melt! Festival 2013 Recap

Dieses Jahr habe ich alles richtig gemacht: Direkt nach der letzten Klausur am Donnerstag ging es für mich aufs Melt Festival. Das beste Wochenende im ganzen Jahr.

Das Line-Up hat mich wirklich zum Sabbern gebracht: Alt-J, Purity Ring, Disclosure und King Krule – um nur einige zu nennen. Trotzdem gab es da ein paar ganz besondere Highlights, von denen ich euch jetzt mal ein bisschen vorschwärmen muss.


#1 King Krule.

King Krule ist einfach irre. Ein 18-Jähriger mit gefühlt 100 Jahren Lebenserfahrung. Sein Auftritt am Freitag hat mich schwer beeindruckt. Einfach, weil er ihn so simpel gehalten hat. Keine Visuals, keine aufwendigen Choreographien, einfach nur ein Kerl, der auf der Bühne so viel Wahrheit auf die Bühne spuckt, dass ich danach ganz durcheinander war und erstmal ein Bier gebraucht habe.

Demnächst bringt er übrigens sein Debütalbum raus. Die neueste Single “Easy Easy” könnt ihr euch HIER anhören.

#2 Karocel.

Karocel ist das gemeinsame Projekt von Mathias Kaden, der Band Marbert Rocel und dem Drummer Michael Nagler. Live unglaublich gut: Handgemachter Elektro – mit Liebe. Und ‘ner Menge Groove, der bei den Zuschauern einfach in die Beine übergeht.

#3 Disclosure.

Einer der Acts, den ich wirklich unbedingt sehen wollte und wofür ich dann auch den Anfang vom Woodkid Auftritt sausen gelassen habe. Disclosure musste einfach sein. Und es hat sich gelohnt.

#4 Woodkid.

Trotz verpasstem Anfang! Ich hatte den Franzosen bereits in München gesehen, musste mich allerdings nochmal davon überzeugen, dass ich die großartige Show damals nicht geträumt hatte. Und dass er das nochmal hinbekommt. Und jep, das tut er. Sowohl auditiv als auch visuell war der Auftritt einfach bombastisch. Chöre, Trompeten, Pauken, Streicher und dazu diese Lichtshow – pure Emotion.

#5 Flying Lotus.

Sein Melt!-Auftritt spaltet die Mengen. Die einen fanden es richtig lahm und motzen, dass FlyLo so motzig gewesen wäre, für die anderen war es definitiv einer der besten Acts. Ich gehöre zur letzten Gruppe. Weil einfach alles perfekt zusammen gepasst hat: Die Atmosphäre am letzten Festivaltag, der Mondaufgang, die Visuals und die Mischung aus entspannten und harten Beats. Alles schien fein aufeinander abgestimmt. Der perfekte Ausklang für ein unglaubliches Melt.

Ich zähle die Tage schon wieder rückwärts.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>