MS Dockville – Erster Tag

Seit Gestern geht’s rund in Hamburg-Wilhelmsburg, denn das Dockville-Festival öffnet seine Pforten für die Musik-Acts.

Mal abgesehen davon, dass man in etwa eineinhalb Stunden anstehen muss um endlich sein langersehntes Festival-Bändchen zu bekommen und man fast bis zu den Knien im Schlamm versinkt, bis man zu den Bühnen vorgedrungen ist, lässt sich meine Vorfreude nicht trügen.

Zwischen Schlammschlacht und Jever-Stand eröffnet sich mir der Blick auf die „Grossschot“-Bühne und darauf geben sich Johnossi die Ehre. Schnell noch ein Bier gekauft und dann den Klängen der Schweden gelauscht. Ein guter Einstieg in den Festival-Abend. Die Jungs habe ich nun zum zweiten Mal live gesehen und kam erneut auf meine Kosten. Neben ihren alten Songs geben sie auch neue Töne zum Besten.

Nun heißt es: Durchkämpfen ins „Butterland“. Denn dort möchte ich Star Slinger nicht verpassen! Darren Williams aus Manchester ist auf den ersten Blick ein unscheinbarer, etwas bärig wirkender Typ. Doch wenn er auf der Bühne steht und seine Tracks raushaut, ist er nicht mehr zu stoppen. Er ist richtig gefangen in seinen eigenen Beats und dies überträgt sich auch auf sein Publikum. Er schafft es alle für seine Musik zu begeistern. Sein letzter Track ist dann, wie kann es auch anders sein, der Remix von Gold Pandas Marriage. Spätestens jetzt sind alle im Star Slinger-Fieber. Meine Prognose: Der Jungspund wird es sicher noch weit schaffen!

Auf geht’s, weiter geht’s! Wieder durch den Matsch zurückgekämpft zur „Grossschot“, (An dieser Stelle möchte ich noch allen Menschen, welche sich nicht in Besitz eines Paares Gummistiefel befinden mein größtes Bedauern aussprechen), denn da erwarten mich die Editors. Ich hab mir von den Jungs schon einiges erwartet, aber meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen! Richtig hammer, was die Briten einem geboten haben! Ich habe sie zum ersten Mal live erlebt und bin ganz hin und weg! Vor ein paar Jahren haben sie noch ein 60-Minuten-Album aufgenommen und Heute bespielen sie die besten Festival-Bühnen. Es gelingt ihnen ihre Hörer allesamt in Extase zu spielen und der Menschen-Einheitsbrei vor der Stage bewegt sich im Gleichtakt zu den wundervollen Klängen der Band und den unsagbar schönen Vocals. Und dann taucht hinter der Bühne noch der Vollmond auf und Stimmung ist perfekt.

Trotz den zusätzlichen 2 Euro, die man für den Shuttlebus drauflegen muss und das Gefühl, dass die Kapazitäten des Festivalgeländes völlig ausgeschöpft sind, freue ich mich tierisch auf den zweiten Tag und hoffe doch, dass es heute nicht mehr regnet und die lieben Leute von der Festivalleitung vielleicht ein paar Sägespähne aufschütten für das arme stiefellose Publikum.

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>