Casper – XOXO

Casper - XOXO

Eigentlich ist der Artikel längst überfällig. Doch urlaubsbedingt kommt die Review erst jetzt. Casper alias Benjamin Griffey bringt mit “XOXO” eines der derzeit am meist gehyptesten Alben überhaupt auf den Markt. Man spricht von einer Revolution des Deutschraps – das gilt es zu prüfen.

Das Intro “Der Druck steigt” und “Blut sehen” sind mir persönlich fast etwas zu wild – allerdings war dies nur der erste Eindruck. Denn die Songs fügen sich nahezu perfekt in das Gesamtbild des Albums ein. Der erste richtige Kracher des Albums ist “Auf und davon“, das nicht nur durch Beat, sondern auch textlich zu überzeugen weiß.

Einen echten Höhepunkt bildet “Michael X” – in dem Casper einem Freund nachtrauert, der sich das Leben genommen hat.

Eigentlich sieht Casper so aus als könnte er in einer Indie Pop Band spielen. Gut dass er es nicht tut. Denn das Album, das durch und durch von seinen privaten (indie) Einflüssen geprägt ist, ist Hip Hop par excellence.

Chapeau.

10/10 Punkte.

2 Gedanken zu „Casper – XOXO“

  1. „Eigentlich ist der Artikel längst überfällig“ du hast gut reden, ich habe gerade erst Heute das erste Mal von Casper gehört. Schande über mich :)!
    Ich bin über die Sendung „on tape“ von tape.tv auf ihn aufmerksam geworden. Absolutes Talent, höre mir gerad alle seine Songs durch.

    Die Aufnahme der 45 minütigen Liveshow mit Casper gibt es übrigens hier: http://blog.tape.tv/2011/05/13/on-tape-casper-die-komplette-show-vom-12-05/ respektive dort ist sie verlinkt.

  2. Hab´gehört, dass Casper zwar rappen kann, also: dass er durchaus ein weißer amerikanisch-deutscher Rapper/Freestyler ist, dass er aber andererseits auch nur eine Retorte der Plattenfirma sei, dass z.B. kaum was bis n i c h t s auf “Xoxo” von ihm ist. Stimmt das, kann das möglich sein?

    Versteh ich nicht so ganz. Wenn n i c h t s von “seinen” Lyrics von ihm selbst stammen sollten… was ist dann mit der Bio vom Casper, die auf einmal überall wie geleckt zu lesen war/ist: Von wegen „Bielefeld“, „geistige Enge“, „Wut“ und so… – alles zu Dreiviertel bis 100%ig Fake, von einer Werbeagentur erfunden, oder was? Und: Gäbe es dann überhaupt einen Unterschied zwischen “Casper” und anderen gecasteten Bands, so wie Monrose oder so – die ja so gesehen auch eine gewisse “Wut”, einen gewissen Biss haben, die also unbedingt berühmt werden wollen? Und was ist eigentlich mit “Prinz Pi”… hab´da leider auch so was von wegen “Retorte pur” der Plattenfirma läuten hören, so wie “Katzenjammer” und anderer Casting-Mist…

    Hmmm

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