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Cut Copy Konzert im Lido in Berlin

Der 16. März war der Tag an dem sich viel für mich änderte. Cut Copy waren seit fast drei Jahren konstant meine absoluten Lieblinge wenn es um Indie-Musik ging. Trotzdem habe ich es nie geschafft sie live zu sehen, zu erleben, dabei zu sein wenn sie zu „Hearts on Fire“ die Bühne anzünden oder zu „Lights and Music“ die Disco Lichter anschalten.

Am Mittwoch war es dann soweit, mit ein paar Freunden und guter Laune wurden wir an der Tür des Lido in Berlin freundlich von den schwarzen Lettern „Sold Out“ begrüßt. Kurz flackerte vor meinem inneren Auge die Konzert-Horrorvision auf, in der ich die Tickets zu Hause im Umschlag vergessen habe. Aber in meiner Brusttasche fand ich sie und plötzlich standen nur noch eine viertel Stunde Wartezeit und zehn Meter Publikum zwischen mir und Cut Copy.

Als die ersten Akkorde angespielt werden kann ich mich auch endlich aus meiner Bewegungslethargie lösen und komme langsam in den Rhythmus der Band. Mit „Lights and Music“ taucht nach ein paar Liedern der erste große Song aus einem wilden Akustik-Potpourri auf und bringt die Menge zum tanzen. Danach gleitet die Show immer wieder in sphärische Tiefen ab und Minutenlang hört man nur einzelne Songfetzen aus dem großen Improvisations-Waschgang heraus – und ich fange an mich zu langweilen. Ich will die Songs hören die mir so oft das Leben versüßt haben. Dementsprechend ekstatisch werde ich als dann endlich „Hearts on Fire“ und das neue „Take me Over“ gespielt werden.

Am Ende bin ich ein wenig enttäuscht, dass sich einige Erinnerung der Vergangenheit nicht auf ein Konzert übertragen lassen. Alles in allem war es aber trotzdem ein gelungenes Konzert, drei Höhepunkte und unzählige schöne Moment dazwischen. Deswegen hoffe ich dass ich die Band bald wieder sehe, vielleicht auf einem der Festivals?

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