Emika – Emika

Nach drei viel beachteten 12-Inches (“Drop The Other”, “Double Edge” und “Count Backwards”) veröffentlicht die 25-Jährige Produzentin Emika heute ihr gleichnamiges Debüt-Album auf Ninja Tune / Rough Trade. Ein Album, das ausnahmsweise wirklich das Prädikat „lange erwartet“ verdient.

Die Musik Emikas ist Dubstep und Techno und Pop, vokal und instrumental, puristisch und eklektizistisch, funktional und experimentell, alles auf einmal und nichts von alledem. Emika macht die Avantgarde popfähig. Es ist die Kombination aus ihrer Stimme, in der der unbedingte Wille zum Pop sich in jeder Nuance manifestiert und ihre fast manische Besessenheit von Sounds, die einen eigenwilligen und reizvollen Kontrast bilden aus Song und Abstraktion – die vierte Single “Pretend” steht stellvertretend für diese Herangehensweise.

Ich war schon immer an Sounds interessiert“, sagt Emika. “Wenn ich Klavier spielte, achtete ich auf das Geräusch der Pedale. Der Lärm meiner Heizungsanlage in meinem Haus hat mich nachts erschreckt. Ich habe klassische Musik studiert. Dieses Studium hat sehr viel mit Papier zu tun – es gab den Sound, den die Pedale meines Pianos verursachten, und es gab die Musik auf dem Papier, die für mich nie richtig Sinn ergeben hat. Musik und Sound kamen mir fast wie zwei unterschiedliche Dinge vor.

Das Warten hat sich scheinbar gelohnt. Das Album kann was:

8/10 Punkte

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