Holy Fuck for god’s sake

Holy Fuck ?.. trash metal könnte man meinen ..und ganz ehrlich: bei einem live auftritt kann es schon passieren, dass man sich bei moshing erwischt.

Aber wie so oft .. das Unerwartete…

Zum Beispiel dieses eine Lied. Die 4 Ingenieure beschallen ihr Publikum mit wirren Klängen, die an das gleichzeitige Einstimmen bei Orchesterproben errinnert. Erst wenn auch beim letzten das linke Augenlid gezuckt hat, beginnen die Kanadier wie Hirten die ziellosen Töne und Klänge einzusammeln um sie auf den rechten weg zu schicken. Das ist der Moment ab dem gesprungen wird (in einer Art Regentanz, das anfängliche Audiogewitter ganz zu vertreiben). Ein schöner Moment… Holy fuck

Die Werkzeuge: Schlagzeug, Bass, Effect Pedals, Turntables, Kinderkeyboards, Spielzeug zahlreiche Kabel und und und

Das Genre: Electro Noise Pop

Auf Platte verliert die Musik ein bisschen das Originelle aber dennoch, mit dem Hintergrundwissen, es handelt sich um hausgemachte, handwerklich grund ehrliche Arbeit, und dass da kein 15jähriger mit reason oder ableton live in seiner Marzahner Plattenbauwohnung dahinter steckt, ist sehr hoch anzurechnen.

Der neuste Album Release erschienen bei Young Turks (the XX): Latin mit 9 lässigen liedern für jeden der ratatat nicht ganz verkehrt findet.

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