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Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Fright Night

Ist doch eigentlich gemein: da bedienen sich US-amerikanische Bands wie Coco Rosie oder Animal Collective eigentlich längst ausgestorbener Musikrichtungen wie Folk oder dem Psychedelic-Rock der LSD-getränkten 70er und 80er und was ist? Keiner dankt es ihnen. Im Gegenteil, statt Anerkennung erhalten sie einen wenig schmeichelhaften Namen: “Weird America”-Bewegung. Dabei haben die seltsamen Amis mittlerweile zahlreiche Vertreter, darunter auch Vampire Weekend, und nicht minder wenige Fans.
Einer, der dem Namen leider durchaus gerecht wird, ist der exzentrische Ariel Pink. Nach Kollaborationen mit Holy Ghost konnte er sich Ende letzten Jahres mit seiner Band Ariel Pink’s Haunted Graffiti auch bei einer breiteren Hörerschaft Gehör verschaffen – und zwar mit der Single “Round and Round”. Die wurde im Unterschied zu seinen sonstigen Lo-Fi-Produktionen (die er zum Großteil selbst bei sich zu Hause aufnimmt, und das hört man auch) unter dem Label 4AD (The Big Pink, Bon Iver) hochproduziert. Mit der Klangqualität kam der Erfolg. Doch eigentlich lieben Ariel Pink’s Anhänger den mupfeligen Sound. Sein Fanboy Mark Ronson sagte in der Januar-Ausgabe der “Hype Machine-Radio Show”, grade in der heutigen Zeit, in der es beinahe jedem ermöglicht wird, perfekten Klang zu produzieren, sei jemand wie Ariel Pink’s Haunted Graffiti eine willkommene Abwechslung.

Das finden auch die Indie-Blogger. Und vergeben deshalb: 8/10 Punkten.

P.S.: Wenn auch etwas schwer verständlich, ruhig auch mal die Texte beachten. Die sind herrlich “weird” :)

Ein Gedanke zu „Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Fright Night“

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