James Vincent McMorrow – If I had a Boat

James Vincent McMorrow entspricht sehr genau dem Stereotypen des Singer-Songwriters, das uns William Fitzsimmons und Angus (ohne Julia) Stone vorleben. Vollbart, Hut und Flanellhemd kombiniert mit dem träumerischen Blick in die Ferne. Und wie es zum guten Ton gehört, hat der Künstler sein Debüt-Album „Early in the Morning“ über vier Monate in einer einsamen Hütte in Eigenregie aufgenommen. So weit so bekannt.

Wenn man die ganzen Klischees aber mal beiseite schiebt bleibt wunderbare Musik bestehen, die sich vor den Rollenvorbildern nicht zu verstecken brauchen. Besonders gefällt mir der Song “If I had a Boat” in dem sich die Stimme des Sängers sanft und unscheinbar über die ersten Worttreppen schwingt, im Laufe der vier Minuten aber eine enorme Kraft entfaltet. Auch die restlichen Stücke bewegen sich auf einer Ebene mit Bon Iver und Fleet Foxes. Beim Hören fühle ich mich um hundert Jahre zurück versetzt in die Geschichten John Steinbecks – nur besser.

Im Mai kommt James für ein paar Gigs nach Deutschland:
25.05. Cologne – Studio 672
26.05. Hamburg – Prinzenbar
27.05. Berlin – Frannz club

dafür gibts
7/10 Punkten

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