Rugosa Nevada

Rugosa Nevada – gar nicht mal so runzelig

Rugosa Nevada” – bei diesem eigentümlichen Namen muss ich erstmal Google konsultieren – und lande prompt auf einem Wikipedia-Eintrag. “Rugosa”, steht da, sei eine “ausgestorbene Ordnung der Hexacorallia, die vom mittleren Ordovizium bis zum späten Perm an der Riffbildung beteiligt waren”. Oha. Also eine sogenannte “Runzelkoralle“. Klingt irgendwie eklig. Muss mir beim Anhören der Songs das imaginäre Bild aus dem Kopf schütteln. Klappt aber ganz gut. Denn die vier Jungs aus Derby (UK) machen ausgesprochen power- und gefühlvollen Rock auf hohem Niveau. Unterstützt wurden sie dabei von der BBC, die gleich zu Beginn ihrer Karriere ein Auge auf sie geworfen hatte, und Produzent Alan Smyth, der auch schon bei den Arctic Monkeys soundtechnisch Hand anlegen durfte.

Wäre ich Britin, würde ich sagen “watch out for their E.P. “Until Bleeding”, die hat nämlich durchaus Potenzial. Bis dahin kann man sich Rugosa Nevada’s Songs auf Myspace einverleiben. Und dabei hoffentlich NICHT an Runzelkorallen denken.

P.S.: Wie man in dem Video oben sehen kann, hat das Quartett auch live ordentlich was zu bieten. Pssst, ganz unter uns: Der Schlagzeuger hat mir verraten, dass sie noch dieses Jahr auf Deutschland-Tour gehen wollen. Also ansehen!

Die Indie-Blogger sind gespannt wie ein Flitzebogen und geben: 7/10 Punkten!

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