The Airborne Toxic Event – All at once

Ein Tischler, der eigentlich Schriftsteller werden wollte und nach einiger verhängnisvoller Ereignisse in seinem Leben beginnt, Songs zu schreiben, gründet eine Band. Der Name ist schnell gefunden – und passt zur Initialzündung, die seine musikalische Karriere ins Leben rief. The Airborne Toxic Event ist nicht nur der Name der Band von der wir hier sprechen. Es ist auch der Titel eines Kapitels aus dem Roman “Weißes Rauschen” von Don DeLillo. Ebendieses Kapitel, dass dem Buch seine entscheidende Wendung verpasst. 2008 erregt The Airborne Toxic Event mit gleichnamigen Debütalbum und der ersten Single “Gasoline” Aufmerksamkeit innerhalb der alternativen Szene – und wurde von Kritikern in einem Atemzug mit Band wie den Fratellis oder Arcade Fire genannt. Nach rastlosen Zeiten endloser Festival-Touren, nahm sich das Quintett 2009 und 2010 Zeit, um ein neues Album zu produzieren. “All at once” erscheint nun endlich – am 6. Mai 2011, um genau zu sein. Und bietet dem Hörer 11 Songs, die sich um ein zentrales Thema drehen: “The album is basically a series of questions,” erklärt Sänger Mikel Jollet, “which it sets out to answer. And the biggest is, ‘How do I spend my time? How do I live my life?’.” Wer nun ein düsteres Album vermutet, ist auf dem Holzweg. Die Songs auf “All at once” nicht nur rein düsterer Natur. Jedoch zieht sich, ähnlich wie beim Vorgänger, ein melancholischer Faden durch alle Titel. Einen ersten Vorgeschmack bietet die Band nun durch eine Serie von eigens produzierten Musikvideos (im Gesamtwerk als “The Bombastics” betitelt). Jeder Track des Albums wurde als Akustikversion eingespielt. Hier schonmal das Video zu “The graveyard near the house”:

Mehr Videos von The Airborne Toxic Event gibt es auf tape.tv!

Die Indie-Blogger vergeben 8/10 Punkten

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