Category Archives: indie folk

James Yuill ist großartig. Nun gebt ihm all euer Geld!

 James Yuill ist großartig. Nun gebt ihm all euer Geld!

James Yuill, seines Zeichens maßgeblich verantwortlich für den Hype um die Folktronica-Bewegung Mitte der 2000er, hat was vor. Und zwar ein neues Album produzieren.

Das freut uns Fans, da wir seit 2010 stark auf Entzug waren: Das  letzte Lebenszeichen als physischer Datenträger war das Album “Movement in a storm“, James Yuill selbst war zwar durchaus auf Tour und trat auch als DJ auf (vor allem in Großbritannien). Jedoch veröffentlichte er keine neuen Songs.

Nun versucht er sich – wie schon so mancher Musiker vor ihm – mit Crowdfunding. Und da wir ihn alle so sehr lieben, sollten wir ihm so viele Scheine in den imaginären Ausschnitt stecken, bis der gute Junge genug Geld hat, um sich ins Studio zu begeben und weiterhin geniale Tracks zu produzieren. Und zwar hier.

Hier nochmal zur Erinnerung einer seiner größen Hits:

in diesem Video (das stark an “the office” erinnert), erklärt und James seine Idee. Verdammt, er ist auch noch lustig!

Veronica Falls – Waiting For Something to Happen

am 01.02.2013 erscheint mit “Waiting For Something to Happen” das neue Album von Veronica Falls über Bella Union / Cooperative Music. Nun freuen wir uns verkünden zu können, dass das Quartett im Mai auf Tour gehen wird.

Ihr Albumdebüt “Veronica Falls” schaffte mit viel Gefühl und gekonnter Präzision die Verschmelzung von mitreißenden Pop-Melodien und eher düsteren Klängen. “Waiting For Something to Happen” ist nun der nächste, logische Schritt in der Entwicklung Veronica Falls. Das neue und zweite Album begeistert mit größeren Popmomenten, leichtfüßigen Melodien und wirkt als Einheit noch gefestigter. Aufgenommen wurde das neue Werk zusammen mit Produzent Rory Attwell (Male Bonding, The Vaccines).

VERONICA FALLS live:
03.05.2013 München, Orangehouse
04.05.2013 Stuttgart, Merlin
05.05.2013 Dresden, Beatpol
06.05.2013 Berlin, Festsaal Kreuzberg
07.05.2013 Nürnberg, Club Stereo
08.05.2013 Hamburg, Molotow

MS MR – Hurricane

Über MS MR lässt sich nichts rausfinden. Ihre Facbook-Seite besagt, dass die Band aus New York stammt, ihr Blog ist eine Skurrilitäten-Sammlung. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als Tumblr Glitch Pop, Soul Fuzz, Electroshock. Für mich ist es die dunkle und aufregendere Version von Lana del Rey. Mir gefällts auf jeden Fall.

Mike Lindsay – CHEEK MOUNTAIN THIEF

Mike Lindsay’s Liebelei mit Island beginnt 2006 mit einem Mädchen, Harpa, und einer unvergesslichen Silvester-Party. 2011 macht sich Lindsay – besser bekannt als Frontmann von Tunng – wieder auf nach Island, um nicht nur die Romanze wieder zu entfachen, sondern auch ein Album unter dem Namen “Cheek Mountain Thief” aufzunehmen, inspiriert von der Landschaft und den Menschen in Islands.
Die Idee entsteht 2010 als Tunng zum Iceland Airwaves Festival eingeladen werden. Mit der Rückkehr nach London plagen Lindsey die Gedanken an Husavik, das kleine Fischerdörfchen im Norden Islands, welches er gemeinsam mit Harpa besuchte: “It struck me: if I love this place so much why don’t I just move there for a while?”

Während Tunng gerade eine Pause machen, nimmt sich Lindsey den nächsten Flieger nach Husavik um für einige Monate ein Studio aufzubauen, ein Album einzuspielen und das einfache isländische Leben zu genißen. “Over the following two months I settled into a very simple life,” sagt Lindsay. “I worked until six then went for an afternoon swim and hot tub politics with the old guys. All life’s problems are discussed in the hot tub. I remember in the first week plugging in the guitar, turning the amp up, standing on the porch looking at the mountains and just playing, loudly, for hours, not another soul around. It was like a never-ending music video.”
Gemeinsam mit den Bewohnern Islands und den auschließlich von ihnen geborgten Instrumenten nimmt Mike Lindsay “Cheek Mountain Thief” auf, welches in Rejkjavik mit Gunni Tynes von Mum abgemischt wird.
Zu diesem Zeitpunkt hat Lindsay bereits geistig mit London abgeschlossen: “I had fallen in love with Harpa and this new life here, (…) The record had become the story of this new life. What a year… what a place… What an experience.”

Das gleichnamige Album “Cheek Mountain Thief” erscheint am 17. August bei Full Time Hobby / Rough Trade – folkig, poppig, isländisch.

7/10 punkte

King Creosote & Jon Hopkins – Bats in the Attic

King Creosote & Jon Hopkins – “Bats in the Attic” from Consequence of Sound on Vimeo.

Heute stellen wir das englisch-schottische Duo King Creosote & Jon Hopkins vor. King Creosote auf der einen Seite, ist im Singer-Songwriter Lager beheimatet. Hopkins auf der anderen Seite, kann man irgendwo zwischen elektronischem Potpourri und klassischer Klaviermusik einordnen. Bei ihrer Kollaboration paart sich dementsprechend ein elektronisches Hintergrundrauschen mit intensivem, teils tieftraurigem Gesang. Besonders gefällt mir die Kombi beim Song “Bats in the Attic (unravelled)”.